Küche
Die Küche verfügt über eine Verpflegungskapazität für ca. 120 Mann. Unterhalb der Küche und des angegliederten Proviantmagazins befindet sich ein Wasserreservoir mit 70‘000 Litern Inhalt. Mit Hilfe dieses Wasservorrates und den eingelagerten Lebensmittelvorräten konnte die Festung etwa 20 Tage autark betrieben werden.
Dr. med. Jost Barth, Festungsarzt während des 2. Weltkrieges:
„Die Küche war während des zweiten Weltkrieges schon auf dem neusten Stand einer gut ausgebauten Hotelküche. Wir konnten auch nie über das Essen klagen, da der Koch damals aus den gegebenen Möglichkeiten auch etwas gemacht hat. Es konnte auch Brot gebacken werden, so dass man auch in dieser Hinsicht autark war. Es gab auch unerwartete Abwechslung im Menü: An einem Sonntag wurde ein Detachement in die Heidelbeeren in die Umgebung der Festung geschickt. Nach wenigen Stunden Pflückens brachten die Leute genügend Heidelbeeren für ein feines Nachtessen. Beim Essen hatte man jeweils den Nachteil, dass es warm war und man eng Mann an Mann sass.“
