Sperren in Graubünden


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1281 Valserberg

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Valserberg

Der Valserberg ist die direkte Fortsetzung der Einfallsachse über den San Bernardinopass, der keine feste militärische Verteidigungsanlagen besass, in Richtung Bündner Oberland und damit in den Kern des Réduits des 2. Weltkrieges.
Valserberg UebersichtWandfluh KaverneFestungskaverne Wandfluh ZugangFestungskaverne Wandfluh EingangFestungskaverne Wandfluh Lmg-ScharteFestungskaverne Wandfluh Blick gegen SüdwestenRapierbach BunkerRäpierbach Bunker SchartendetailKirchalp BunkerKirchalp BunkerKirchalp BunkerKirchalp Situation gegen NordostenBunker Raepierbach von Bunker KirchalpValserberg West BunkerValserberg West BunkerValserberg West gegen Valserberg Pass und WandfluhValserberberg links Kaverne und BunkerValserberg links vorneValserberb links vorne FrontValserberg links vorne ArmierungValserberg links vorne gegen Bunker Valserberg WestValserberg links vorne gegen Valserberg rechtsValserberg Bunker rechtsValserberg links vorne und Valserberg linksValserberg links Mg ScharteValserberg rechts Blick gegen SüdenValserberg rechts Blick gegen NordenValserberg rechts Ueberreste des Infanterie-StacheldrahthindernissesValserberg rechts gegen Valserberg linksThälialp UebersichtThälialp Kaverne SituationThälialp Kaverne Eingang mit Lmg ScharteThälialp Eingang zur FestungskaverneThälialp Eingang DetailThälialp Mg-ScharteThälialp Blick gegen WestenArtilleriebeobachtungsposten WandfluhArtilleriebeobachtungsposten WandfluhSan Bernardino Norportal Blick gegen Beobachtungsposten WandfluhWandfluh Mannschaftskaverne für ArtilleriebeobachterWandfluh Mannschaftskaverne EingangHöhenunterkunft Valserberg West rechtsHöhenunterkunft Valserberg West rechts HüttendachHöhenunterkunft Valserberg West ZugangstreppeHöhenunterkunft Valserberg West linksHöhenunterkunft Valserberg West links MauerwerkHöhenunterkunft Valserberg West rechts MauerwerkHöhenunterkunft Valserberg PassHöhenunterkunft Valserberg Pass rechtsHöhenunterkunft ThälialpTelefonleitungsbau auf dem Valserberg 1939“Verbindungen” viaTelefonfreileitungen 2003Verbindungen viaTelefonfreileitungenWegverbinungen ValserbergWegverbinungen ThälialpWasserversorgung West, WassersammlerWasserversorgung West, WassersammlerWasserversorgung West, Einlauf WassersammlerWasserversorgung West, Reservoir EingangWasserversorgung Pass, Firnfeld-SchmelzwassersammlerSteinbruch, Brecher Valserberg WestSteinbrecher Valserberg PassSeilbahnbergstation Valserberg EingangSeilbahnbergstation Valserberg Vorderseite (Talseite)Seilbahnbergstation gegen TalstationAllgemeine Sitation Valserberg West: Kamfpstellung, Hoehenunterkunft, Wasserfassung, Steinbruch-SteinbrecherWasserversorgung Pass, ReservoirWasserversorgung Pass, Wasserreservoir
Valserberg West Innenansicht KampfstandValserber West HandgranatenauswurfValserberg West KampfstandValserberg West MannschaftsunterkunftValserberg links vorne KampfstandValserberg links vorne AufenthaltsraumValserberg links KampfstandValserberg links VerbindungsgangValserberg links AufenthaltsraumHöhenunterkunft Valserberg West rechts AufenthaltsraumHöhenunterkunft Valserberg West rechts AufenthaltsraumHöhenunterkunft Valserberg West rechts SchlafraumHöhenunterkunft Valserberg West rechts SpenseFestungskaverne WandfluhFestungskaverne Wandfluh UnterkunftFestungskaverne WandfluhFestungskaverne WandfluhFestungskaverne Wandfluh ZugangsstollenFestungskaverne WandfluhFestungskaverne WandfluhFestungskaverne WandfluhBunker Kirchalp, Obergeschoss - KampfstandBunker Kirchalp, Obergeschoss - KampfstandBunker Kirchalp, Unterkunft im BunkeruntergeschossBunker Kirchalp, Unterkunft im UntergeschossBunker Raepierbach. Kampfstand rechtsBunker Raepierbach, Kampfgeschoss linksBunker Raepierbach, Unterkunft im UntergeschossBunker Raepierbach, Untergeschoss Bunker Raepierbach, UnterkunftBunker RaepierbachSeilbahnbergstation innenSeilbahnbergstation innenWasserversorgung West, EntsanderschachtWasserversorgung West, Obergeschoss ReservoirWasserversorgung West, Reservoir, Reinigungsanlage 2. StufeWasserversorung West, Obergeschoss im Wasserreservoir Wasserversorung West, Blick in die erste ReservoirkammerWasserversorgung West ReservoirkammerWasserversogung Pass, EntsanderWasserversorgung Pass, EntsanderWasserversorgung Pass, EntsanderWasserversorgung Pass, WasserfilterWasserversorung Pass, Reservoir mit FilterbckenWasserversorgung Pass, Säule mit Wasserstandanzeige und PumpinstallationenWasserversorung Pass, Schacht Wasserreservoir
Uebersichtskarte Passgrat 2. LinieSperre Valserberg GesamtübersichtUebersichtsskizze Passgrat 2. LinieUebersichtsskizze Passgrat 2. LinieUebersichtsskizze Passgrat 2. LinieUebersichtsskizze Passgrat 2. LinieUebersichtsskizze Kitchalp - Wandfluh 1. LinieUebersichtsskizze Kirchalp - Wandfluh 1. LinieUebersichtsskizze Kirchalp - Wandfluh 1. Linie
Valserberg links vorne Schiesspanorama - Aufnahme MGValserberg rechts, Schiesspanoramaaufnahme MGValserberg West Schiesspanoramaaufnahme MG

Beschreibung

Der Valserberg ist die direkte Fortsetzung der Einfallsachse über den San Bernardinopass, der keine feste militärische Verteidigungsanlagen besass, in Richtung Bündner Oberland und damit in den Kern des Réduits des 2. Weltkrieges.



Sperrstellenkurzbeschreibung:


Die Verteidigung des Valserberges war keine leichte Aufgabe, da ein eingentlicher enger Passübergang fehlt. Der Uebergang besteht aus einer offenen 2 bis 3 km breiten steilen Talflanke, die kaum natürliche Hindernisse aufweist. Der etwa 2 km lange Passgrat kann praktisch an jeder Stelle problemlos überschritten werden.

Eine erste Verteidigungslinie wurde etwa in der Mitte der Flanke von der Felskaverne Wandfluh und den Bunkern Rapierbach und Kirchalp gebildet. Dieser Bereich der Sperre lag in der Reichweite und im Schwenkbereich der beiden Artilleriegeschütze der Festung Crestawald. Vom Artilleriebeobachtungsposten auf der Wandfluh konnte die ganze Sperre und auch die Nordseite des San Bernardinopasses optimal eingesehen werden.

Die zweite Verteidigungslinie auf der Höhe des Passes gliederte sich in einen leicht vorgeschobenen Feuerraum. Die Bunker Valserberg West und die Gegenanlage, der Bunker Valserberg links vorne konnten den ganzen 2 km langen Passgrat unter Feuer nehmen, wobei einige recht nachteilige feuertote Räume in Kauf genommen werden mussten. Um dieses Manko auszugleichen, war eine starke infanteristische Aussenverteidigung präsent, die in verschiedenen, gemauerten Höhenunterkünften auf der Valserseite des Passgrates ihre Stützpunkte besassen.
Der eigentliche, wenig ausgeprägte Passübergang wurde etwas zurückversetzt von der Felskaverne Valserberg links und dem Bunker Valserberg rechts gesperrt.
Die Kaverne Thälialp hatte, ohne auf den Schutz eines Gegenwerkes zählen zu können, den Ausbruch eines Angreifers auf den Grat des Felsriegels der Wandfluh zu sperren.

Neben allen militärstrategischen Problemen hatte man auf dem Valserberg auch noch mit logistischen Problemen zu kämpfen, vor allem während der Bauzeit.
Der Valserberg war und ist sowohl von der Valserseite wie auch von Hinterrhein her nur mit einem Fussweg erschlossen. Weiter gibt es im Bereich des Passüberganges keine einzige Wasserquelle. Diese liegen alle etwa 200 Höhenmeter tiefer. Das Baumaterial und später auch der Nachschub wurden mit einer Seilbahn von der Valserseite auf den Valserberg transportiert. Die Feinverteilung auf dem Pass erfolgte mit Saumtieren, für die im Bereich des Passes provisorische Stallungen errichtet worden waren.
Das Wasserproblem versuchte man mit zwei Schmelz- und Regenwasser-Auffangfächern zu lösen, die das gesammelte Wasser in Reservoirs leiteten, d.h. sämtliches Trinkwasser musste abgekocht oder mit Chlor- und Dechlorierungssubstanz behandelt werden. Sand und Kies wurden auch vor Ort gewonnen. Auf dem Passübergang und im Bereich Valserberg West waren zwei Brecher installiert. Die eigentlichen Bauarbeiten wurden von privaten Baufirmen ausgeführt, während der Transport von der Armee übernommen wurde.

Standorte und Bewaffnung
Name Art Baujahr Bewaffnung Besatzung Bemerkung
1. Linie
Wandfluh Kaverne ab 1943 1 Mg, 1 Lmg 10 Lmg auf
Gewehrhalter
Rapierbach Bunker ab 1943 1 Mg, 1 Lmg 10 Lmg auf
Gewehrhalter
Kirchalp Bunker ab 1943 1 Mg 8  
2. Linie
Valserberg West Bunker ab 1943 1 Mg 8  
Valserberg links vorne Bunker ab 1943 1 Mg 8  
Valserberg links Kaverne ab 1943 1 Mg 8  
Valserberg rechts Bunker ab 1943 1 Mg 8  
Thälialp Kaverne ab 1943 1 Mg 8  

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von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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8. Juli - 16. August
täglich 10.00 - 17.00 Uhr

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