Vorgeschichte

Einführung

Aus dem Verlauf des ersten Weltkrieges zog die Schweizer Armeeführung 1918 den Schluss, dass Festungswerke ihren Wert verloren haben, die Einsatzdoktrin hiess damals (wie auch heute wieder!?) Bewegungskrieg.

Nachdem die Franzosen im Jahre 1930 mit dem Bau der Maginotlinie begannen und Holländer und Belgier ebenfalls ihre Befestigungsanlagen weiter ausbauten, überprüften auch die schweizerischen Strategen ihren Entschluss.

Hitler und Mussolini
Aufforderung an den Bundesrat

Daraus resultierte 1934 die Aufforderung an den Bundesrat, der Befestigungsfrage grössere Beachtung zu schenken.

Diese Aufforderung fiel zusammen mit dem Arbeitsbeschaffungsprogramm, das der Bundesrat im Jahre 1934 vorbereitete.

Mit dem Bau von Befestigungsanlagen konnte nicht sofort begonnen werden, da das Wissen für den Bau solcher Anlagen nicht mehr zeitgemäss war.

1935 wurde das Büro für Befestigungsbauten wieder ins Leben gerufen, mit dem Auftrag, entsprechende Baugrundlagen und Techniken zu erarbeiten und zu testen.

Ab 1937 war man wieder bereit, serienmässig den neuen Kriegstechniken und Waffen angepasste Befestigungsanlagen zu erstellen.

Offizielle Öffnungs- Zeiten des Museums

Für freie, ungeführte Besichtigungen 3. Juni bis 28. Oktober 2017 
Samstags
von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Feriensaison 2017
8. Juli - 16. August
täglich 10.00 - 17.00 Uhr

Führungen für Gruppen auf Anfrage auch ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten Tel +41 (0)81 650 90 30 - Gästinformation Viamala in Splügen